Rechtliches

Wer Kinder außerhalb der Kindeswohnung mehr als 15 Stunden wöchentlich und insgesamt länger als drei Monate gegen Entgelt betreuen will, braucht für die Betreuung der Kinder eine Pflegeerlaubnis, die beim zuständigen Träger der öffentlichen Jugendhilfe beantragt werden muss (§ 43 SGB VIII). 

Die Erlaubnis befugt zur Betreuung von bis zu fünf fremden Kindern, soweit Landesrecht diese Anzahl nicht einschränkt. Sie ist auf fünf Jahre befristet. 

 

Die Erlaubnis wird vom örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe auf Basis einer Eignungsfeststellung erteilt. Hierzu werden Einzelgespräche und Hausbesuche durchgeführt. 

Weiterhin ist hierzu ein polizeiliches Führungszeugnis (§ 72a SGB VIII) vorzulegen. 

Um ihre Eignung zu belegen, müssen Tagespflegepersonen darüber hinaus „über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Kindertagespflege verfügen. Diese werden in qualifizierten Lehrgängen erworben, sofern sie nicht in anderer Weise (z. B. aufgrund von Erfahrungen als Tagespflegeperson in der Vergangenheit) nachgewiesen werden“ (§ 23 Abs. 3 SGB VIII). 

 

Das im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom Deutschen Jugendinstitut entwickelte Curriculum zur Qualifizierung in der Kindertagespflege (sog. „DJI-Curriculum“) sieht eine Qualifizierung im Umfang von 300 Stunden vor. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich allerdings je nach Bundesland. Sofern noch keine spezifische Qualifizierung für die Kindertagespflege entlang dieser Mindeststandards von 160 Stunden vorliegt, werden die erforderlichen vertieften Kenntnisse in einem vorbereitenden Qualifizierungskurs vermittelt und ebenfalls praxisnah in 80 Stündigen Praktika und Selbstlerneinheiten qualifiziert.

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Ich verfüge über die bundesweite, Qualifikation des QHB, welche 300 Qualifizierungsstunden betrug und ebenfalls praxisnah in einer Kita und

einer Kindertagespflege begleitend war.