Bildungsangebot

Bewegung

 

Wirft man einen Blick auf unsere Gesellschaft, werden viele Dinge durch Technik vereinfacht. Dabei dürfen wir nicht vergessen, Kindern elementare Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. Denn Bewegung ist das Tor zum Lernen.
Kinder sind "Bewegungswesen" und erschließen sich aktiv ihre Umwelt. Beim Laufen, Klettern, Schaukeln, Balancieren und Wippen lernen die Kinder, sich und ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Gleichgewicht, körperliche Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer, Rhythmusempfinden, räumliche Orientierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit und Gelenkigkeit werden gefördert. Die Kinder lernen ihre Grenzen kennen und durch positive Erfahrungen wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Dies geschieht im täglichen Ablauf unseres Alltages. Sei es in unserem Bewegungsraum oder auf dem Außengelände.
Kraft, Ausdauer und der Orientierungssinn werden bei zahlreichen Spaziergängen zum naheliegenden Spielplatz gefördert.

 

Ein Waldspaziergang

 

Stellen Sie sich vor: Sie unternehmen mit ihrem Kind einen Spaziergang durch den Wald. Eine ganze Stunde lang durchforsten Sie zusammen ein kleines Waldstück. Ihr Kind läuft über den federnden Moosboden, hopst und hüpft auf der nachgiebigen Unterlage. Es sammelt kleine Äste und Stöcke, entdeckt einen entwurzelten Baum und untersucht das Wurzelwerk genau mit Händen und Füßen. Ein kleiner Käfer krabbelt ihm vielleicht über die Finger – das kitzelt! Sie entdecken ein großes Loch, das in den Boden führt: die Höhle eines Fuchses? Sie lauschen beide hinein, aber da ist es ganz still. Dafür hört man die Vögel umso lauter zwitschern. Bei einem Stapel frisch geschlagener Stämme riecht man noch ganz intensiv den Harz- und Holzgeruch. Ihr Kind klettert auf den Holzstoß, balanciert mit ausgebreiteten Armen über einen langen Stamm und lässt sich dann von Ihnen auffangen. Es sieht die Ringe an den Schnittstellen der Stämme und versucht, sie mit dem Finger nachzufahren. Es findet Rindenstücke, trockene Blätter, Tannenzapfen und alte vertrocknete Früchte – lauter Schätze, die man mit nach Hause nehmen kann. 
Jede Minute dieser Stunde ist ein kleines Abenteuer. Eine Stunde voller Entdeckungen – und ein Fest für die Sinne! 

Findet die Bewegung im Freien statt, stärkt sie eindeutig das Immunsystem. Es gilt als erwiesen, dass Kinder, die sich täglich im Freien bewegen, seltener krank sind. Das weiß man z. B. aus zahlreichen Untersuchungen, die im Umfeld der so genannten Waldkindergärten angestellt wurden.

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung! Natürlich werden wir z.B. im Winter bei strengen Minusgraden nur 20 Minuten draußen bleiben statt einer ganzen oder zwei Stunden und im Sommer bei großer Hitze die Mittagsstunden lieber im Haus verbringen.

Rennen/Laufen

 

Kinder unter drei Jahren können kaum zwischen Denken, Fühlen und Bewegen unterscheiden. Alles zusammen bildet eine relativ übergangslose Einheit. Aus diesem Grund reagieren bereits Babys auf vielfältige Bewegungs- und Berührungsreize wie Babymassage, Tragen im Tragetuch oder Babyschwimmen so positiv.

Doch Bewegung ist auch später ein wahres Wundermittel. 

 

  • trainiert Herz und Kreislauf,

  • regt den Stoffwechsel an,

  • steigert die Atemleistung,

  • verbessert die Ausdauer,

  • kräftigt die Muskeln,

  • verbessert die Haltung,

  • stärkt die Knochen,

  • regt das Gleichgewichtssystem an,

  • fördert Bewegungskoordination und Geschicklichkeit,

  • steigert die Reaktionsfähigkeit,

  • schult die Wahrnehmung,

  • fördert die Entwicklung der Sinnesorgane durch mehr Anregung.

 

Springen/Hüpfen

 

Je mehr Reize aus dem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen, umso besser kann sich dieses entwickeln. Das anfangs noch nicht voll ausgereifte Gehirn eines Kindes braucht in den ersten Lebensjahren vielfältige Anregungen, damit sich Nervenverbindungen aufbauen und vernetzen. In einer bewegungsarmen Umgebung würden sich wichtige Nervenverbindungen gar nicht erst ausbilden. Das zeigt sich auch in der sprachlichen Entwicklung.

Der Bewegungsapparat besteht unter anderem aus der Wirbelsäule und den Hüft- und Kniegelenken. Diese sind dafür zuständig, die einzelnen Bewegungen zu ermöglichen, während die Muskeln, Bänder und Sehnen die Aufgabe haben, diese abzufedern. Auch interessant: Unsere Füße haben jeweils 26 Knochen. Das entspricht einem Viertel aller Körperknochen.

Gefühle drücken Kids anders aus als Erwachsene. Ihr Kind nutzt den Körper, um seine innere Haltung Ihnen gegenüber mitzuteilen. Das heißt, wenn es sich freut, springt es in die Luft. Wenn es jedoch verärgert ist, stampft es mit dem Fuß auf den Boden. Diese ganzheitliche Ausdrucksweise dauert bis zum Vorschulalter an. Natürlich macht das Hüpfen auch einfach nur Spaß und ist Bestandteil verschiedene Spiele wie z.B. Trampolin springen.

 

  • Positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System

  • Stärkung der Muskulatur

  • Gleichgewicht und Koordination werden trainiert

 

 

Tanzen

 

Kindertanz hat eine Reihe von positiven Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Diese sind sowohl physischer als auch psychischer Art.

Physisch stärkt Tanzen den ganzen Bewegungsapparat und fördert die Kondition und den Kraft- und Muskelaufbau. Koordination und Reaktion sowie das eigene Körpergefühl verbessern sich und Bewegungen werden durch ein sich entwickelndes Körperbewusstsein sicherer und gezielter umgesetzt.

Da im Tanz Gefühle ausgedrückt werden und die rhythmische Bewegung zu Musik, Klängen, Rhythmus und Kinderreimen die Vorstellungs- und Gestaltungsfähigkeit fördert, kann diese Art der Freizeitgestaltung einen wesentlichen Grundbaustein in der psychischen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern darstellen. Eintauchen in andere Rollen und gemeinsames, ineinandergreifendes Handeln im Tanz stärken die soziale Kompetenz und den Selbstwert der Kinder.

Im Vordergrund steht die Entwicklung von Kreativität und Rhythmusgefühl sowie die Sensibilisierung der Sinne. Tänzerische Bewegungsformen werden hier spielerisch eingeübt. Kinder erhalten dabei viel Freiraum, ihre eigene Bewegungsfreude und Kreativität einzubringen. Wir arbeiten mit Materialien wie Tüchern, Bändern oder aber mit Instrumenten.

 

Darüber hinaus schult Tanzen insbesondere die folgenden Fähigkeiten:

 

  • Beweglichkeit

  • Ausdauer

  • Kraft

  • Rhythmusgefühl und Musikalität

  • Konzentrations- und Merkfähigkeit

  • Gruppendynamik

  • Körpergefühl

  • Sinneswahrnehmung

  • Lernfähigkeit

  • Geschicklichkeit

 

 

Wissenschaftlich ist bewiesen, dass dies die Konzentration und das Gefühl für Dynamik und Rhythmik fördert und unterstützt. 

Nicht zuletzt beugt Tanzen Haltungsschwächen, Wirbelsäulenverkrümmungen und X-Beinen vor oder lindert diese.

 

Klettern

 

Säuglinge klettern ja noch nicht, aber ab dem Krabbelalter kann man schon langsam von Klettern sprechen. 

Sobald das Kind anfängt sich eigenständig an Gegenständen hochzuziehen oder hochzuklettern und das mit eigener Motivation und ohne Angst macht unterstütze und begleite ich die Kinder sich z.B. auf dem Spielplatz frei entfalten zu können. Auf dem Spielplatz unserer Wahl stehen Sprossen, eine hohe Rutsche, Felsmauern, Bäume, uvm. zum Klettern zur Verfügung. 

Wenn ein Kind mal fällt, ist das eine Erfahrung, die nützlich ist. Es bekommt einen Schreck, tut sich vielleicht weh, kriegt eine Beule. So lernt es, dass das Objekt, auf dem es klettert, Grenzen und verschiedene Höhen hat. Das erfährt es im Fallen. Es ist ein Unterschied, ob man etwas sieht – oder es mit dem ganzen Körper erfährt. Ein Kleinkind lernt dadurch nicht nur den dreidimensionalen Raum besser kennen, sondern auch sich selbst darin zu bewegen. Es lernt das Fallen. Wenn man Klettern im ersten Lebensjahr nicht gelernt hat, dann fehlen Erfahrungen. Ich gebe Ihren Kindern die Chance mehr Vertrauen in seine Fähigkeiten zu gewinnen und gebe ihnen mehr Raum für diese eigenen Erfahrungen.  

„Wenn du es alleine schaffst, ist das schön. Und wenn nicht, bist du noch nicht alt genug. Dann schaffst du es, wenn du größer bist.“

 

Kognitiver Bereich

  • Förderung von Fertigkeiten zur Problemlösung 

  • Förderung der Konzentration 

  • Entwicklung von Handlungskompetenzen 

 

Emotional- affektiver Bereich

  • Lernen mit Ängsten umzugehen 

  • Erfahren von gegenseitigem Vertrauen 

  • Erfahren von Erfolgen 

  • Umgang mit den eigenen mentalen und physischen Grenzen erlernen 

 

Wahrnehmungsbereich

  • Förderung der taktilen Wahrnehmung durch ertasten von verschiedenen Griffformen und Oberflächen 

  • Förderung der Raum-Lage-Wahrnehmung (vestibuläre Wahrnehmung) 

  • Förderung der kinästhetischen Wahrnehmung (Bewegungsempfinden) 

  • Förderung der Selbstwahrnehmung/ Entwicklung des Körperschemas 

 

Motorischer Bereich

  • Dauerhafte Erhöhung des Muskeltonus 

  • Förderung der Hand-Auge-Koordination 

  • Förderung der Bewegungskreativität 

  • Bewusstmachung von Bewegungen 

  • Erlernen von kontrollierten und ruhigen Bewegungen 

 

Sozialer Bereich

  • Förderung der Eigenverantwortlichkeit 

  • Verantwortung für die Sicherheit anderer erleben 

Spielen und kreatives Gestalten

 

Freies Spiel

 

Spielen ist das erfolgreichste Bildungs- und Entwicklungsprogramm, die Königsdisziplin des Lernens.Wie Essen, Trinken, Schlafen, Pflege ist Spielen ein menschliches Grundbedürfnis. Für die Reformpädagogin Maria Montessori ist Spielen die Arbeit des Kindes. Wenn Kinder spielen, sind sie mit Ernsthaftigkeit und Konzentration bei ihrer Spielsache. Spielen ist die Hauptbeschäftigung des Kindes und zugleich Spiegel seiner Entwicklung. Das eigenaktive Spiel fördert kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse in vielfältiger Weise.

Wenn wir Kinder beim Spielen beobachten, können wir immer wieder erleben, dass sie Eindrücke spielend verarbeiten. In Rollenspielen werden schöne, erfreuliche, aber auch traurige, beängstigende Erlebnisse inszeniert. Das, was ein Kind spielt, hat für es selbst Sinn und Bedeutung. Dabei geht es weniger darum, ein bestimmtes Ziel oder Ergebnis zu erreichen. Viel wichtiger sind der Spielprozess und die Erfahrungen, die es mit sich und anderen Kindern im Spiel sammeln kann.

Schaut man sich pädagogische Definitionen in der Fachliteratur an, dann läuft das Freispiel oder eben auch freies Spiel immer auf folgendes hinaus:

 

  • Die Kinder wählen ihren Spielort selbstständig (natürlich im Rahmen der Möglichkeiten).

  • Sie entscheiden, was und mit wem sie spielen möchten.

  • Sie bestimmen die Materialauswahl, den Spielverlauf und die Dauer des Spiels komplett selbst (ebenfalls wieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten).

  • Eventuell verbringen Sie das Freispiel auch mit süßem Nichtstun.

 

Freispielzeit gehört bei den Delmentinern zum festen Tagesablauf dazu.

 

Dies heißt nicht Gleichgültigkeit, sondern aktive Zurückhaltung dem Spiel des Kindes gegenüber. 

 

Zeichnen /Malen

 

Papier, bunte Stifte und das Köpfchen voller Ideen – mehr brauchen Kinder nicht, um malerisch die Welt zu erschließen. "Kinder lassen beim Malen ihrer Fantasie freien Lauf. Das Endprodukt ist die Bestätigung der eigenen Vorstellungskraft, die bei künstlerischer Betätigung immer weiter ausgebaut wird“, Um diesen Prozess weiter zu fördern, ist es wichtig keine Vorgaben zu machen und Regeln aufzustellen. "Alles ist erlaubt: Es gibt kein richtig oder falsch und kein schön oder hässlich“

Wenn ein Kind viel malt, fördert das nicht nur die kreative Entwicklung. Gleichzeitig werden Konzentrationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Geduld und Feinmotorik geschult. "Beim Malen probieren Kinder Farben und Techniken aus, lernen wie sie verschiedene Materialien bearbeiten müssen und erfahren Enttäuschungen, wenn das Ergebnis noch nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Dabei erwerben die Kinder eine Sach- und Materialkompetenz, die sie auch in anderen Bereichen des Alltags selbstbewusst anwenden können"

 

Für jedes Alter ist ein anderer Stift geeignet. Kleine Kinder malen am besten mit dicken Bunt- oder Wachsmalstiften. Denn diese können sie besonders leicht kontrollieren. Ältere, die schon schreiben können, haben eine bessere Stiftführung und kommen deswegen auch gut mit dünnen Stiften und feinen Pinseln klar. "Am wichtigsten aber ist beim Malen eine gute Atmosphäre. Denn nur so fühlen sich die Kinder sicher und haben Spaß bei dem, was sie tun."

In der Kreativecke haben die Kinder bei den Delmentinern, die Möglichkeit mit MagicPens, Kreide, Wachsmalstiften, dicke Buntstifte, ihre Gefühle kreativ auszudrücken. Auch 

Malvorlagen von Disney stehen den Kindern bereit. Sowie Fingerfarbe für die Fenster.

 

Basteln

 

Basteln stärkt Selbstwertgefühl und Frustrationstoleranz und bildet Handlungskompetenz und Talente heraus. Gemeinsames Basteln fördert soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Aufgabenstellungen wie das Basteln mit limitierten Mitteln schulen die Fähigkeit zur Improvisation. Zielorientiertes Basteln, zusammen mit anderen Kindern oder mir, löst lebensformende Prozesse aus, die in späteren Jahren schwer nachgeholt werden können. Bastelangebote biete ich je nach Zeitüberschuss zu jeder Jahreszeit an; denn

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – Basteln kann man das ganze Jahr. 

 

Holzpuzzel

 

Auf der Basis eines klassischen Holzpuzzles kann auf mehreren Ebenen spielerisch gelernt werden. So wird das Kind unter anderem in den Bereichen:

 

  • Konzentration

  • logisches Denken

  • Kreativität

  • Motorik

 

Gefordert und bekommt gleichzeitig die Chance, seine Welt zu entdecken. Wer sich hier von festen Regeln bzw. dem Gedanken, dass das Holzpuzzle schnell beendet werden muss, löst, ermutigt auch sein Kind dazu, über den Tellerrand zu blicken.

Wie wäre es zum Beispiel, aus den Puzzleteilen einen Turm zu bauen? Und wieso passt jedes Teil eigentlich nur an einer bestimmten Stelle? Kann ein Teil nachgemalt werden?

Bei einem Holzpuzzle handelt es sich um ein pädagogisches Spielzeug, welches weitaus facettenreicher ist, als oft angenommen. Kinder inspirieren sich hierbei oft einfach gegenseitig.

Puzzle bzw. Holzpuzzle im Allgemeinen nehmen einen besonderen Platz im Rahmen der Montessori Pädagogik ein. So sind Legespiele wie „Kleine Blume“ perfekt dazu geeignet, auf selbstständiger Basis spezifische Formen zu entdecken. Wahlweise kann die Blume sogar entweder in der entsprechenden Form oder „frei Hand“, zum Beispiel auf dem Tisch, gelegt werden.

Zur Montessori Pädagogik gehört es auch, Kinder zunächst allein mit dem jeweiligen Spielzeug agieren zu lassen. Besonders Puzzle eignen sich hierbei dazu, sich als Erwachsener zurückzunehmen und eine beobachtende Rolle zu üben. Wenn das Kind dann die Möglichkeit bekommt, seinen Fehler selbst zu erkennen und ein bestimmtes Teil mit einem anderen zu tauschen, lernt es tendenziell schneller.

 

Lego 

 

Kleinkinder entwickeln mit Hilfe der großen Duplo-Klötzchen feinmotorische Fähigkeiten und lernen, wie sie ihre Augen mit den Händen koordinieren. Durch das Zusammenbauen der Steine wird die dreidimensionale Wahrnehmung geschult. Ältere Kinder stärken mit den normalen Legosteinen im kreativen Spiel ihre Problemlösungsfähigkeiten und begreifen, wie technische Vorgänge ablaufen. Gerade die Technik-Reihe eignet sich super, um bestimmte Gesetzmäßigkeiten der Architektur, Geometrie oder Naturwissenschaften zu veranschaulichen.

Lego fördert darüber hinaus auch die Lese- und Kommunikationsfähigkeiten sowie die Fantasie. Das die Möglichkeiten schier unbegrenzt sind, merkt man schon alleine dann, wenn man die Eigenkreationen betrachtet, die Bastler mit Lego schaffen.

Ich glaube, das Spielzeug wird dank seiner enormen pädagogischen Bandbreite noch lange eine Daseinsberechtigung haben.

 

Schleichtiere

 

Sprachförderung und Tiergeräusche; Tiernamen und Laute lassen sich selbstverständlich super mit den Plastikfreunden lernen. Und auch erste Charakteristika: der Papagei fliegt, der Elefant nicht. Der Wal schwimmt, der Delfin auch. Der Löwe möchte gerne Fleisch essen. Das Pferd eine Möhre…

Die Schleichtiere sind mit nassen Füßen über die Aqua Doodle Matte gelaufen und haben Spuren hinterlassen. Tatsächlich machen die meisten Tiere wirklich recht authentische Pfotenabdrücke, wenn man sich Mühe gibt. So wird das Spiel zur kleinen Pfadfinder-Stunde.

Draußen spielen wir auch gerne eine Tierschatzsuche. Dazu graben wir die Tiere in einer mit Sand gefüllten Kiste ein und suchen sie. Alternativ ist es im Sommer auch sehr spaßig, die Tiere aus dem Eis zu retten. Hierzu einfach Frost-geeignete Dose mit Wasser füllen, Tier hineinlegen und für eine Nacht ins Gefrierfach stellen. Gerettet werden können sie zum Beispiel mit warmem Wasser aus Sprühflaschen.

Wenn wir ein Bilderbuch gucken, lieben es die Kinder, die passenden Tiere zu suchen, ihre Geräusche nachzuahmen und ihnen dann ihr Ebenbild zu zeigen. Da sie sich natürlich noch nicht so lange beim Vorlesen konzentrieren können, bietet es ihnen die Chance, ihren Bewegungsdrang auf der kleinen Suche auszuleben.

 

Bausteine / Bauklötze

 

Das Spiel mit den Bausteinen fördert im Bewegungsbereich die Grobmotorik und Feinmotorik. Bereits Babys versuchen nach den leuchtenden Farben und Formen zu greifen. Ab einem Alter zwischen ein bis zwei Jahren sind die Kinder in ihren motorischen Fähigkeiten soweit entwickelt, dass sie die Steine übereinander stapeln können. In diesem Alter werden am liebsten, Türme gebaut. Hier trainieren die Kinder die Bausteine ruhig zu halten. Wie schaffe ich es möglichst ohne zu wackeln einen Stein auf den anderen zu setzen? Dabei werden gleichzeitig erste naturwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt, warum stürzt der Turm um und wie kann ich ihn noch höher bauen?

Das Kind lernt spielerisch, welche Steine sich am besten zum Bauen eignen und an welcher Stelle des Turms sie zum Einsatz kommen sollten. Die kleinen und leichten Steine werden nach wiederholtem Einsturz des Turms oben an der Spitze verbaut. Bausteine die groß und schwer sind dienen als Fundament am Boden. Auch wird dabei der erste Umgang mit geometrischen Körpern geübt. Ein rechteckiger Stein hochkant gestellt lässt den Turm viel schneller in die Höhe wachsen als ein Würfel.

 

Memory

 

Memory ist ein Spiel, mit dem das Gedächtnis trainiert wird. Um die sprachlichen Kompetenzen zu erlernen ist ein gutes Gedächtnis wichtig.
Ich sage bei jedem umgedrehten Kärtchen, was darauf zu sehen ist, somit fördere ich die Sprache Ihres Kindes noch zusätzlich.
Die Kinder hören so einzelne Wörter immer wieder, welches ihnen hilft, sich diese zu einzuprägen. 

Polydron Magnete 

 

Neben der Schulung der Feinmotorik durch Koordination von Auge und Hand werden so im Spiel auch erste naturwissenschaftliche Erkenntnisse über den Magnetismus und zur Physik vermittelt.

Mit dem Magnet-System Polydron kann eine Vielzahl geometrischer Körper dargestellt werden. Die unzerbrechlichen Bauteile lassen sich beim Magnetic Polydron einfach zusammenstecken und bleiben dabei an der Verbindungsachse bis zu einem Winkel von 270 Grad drehbar. Die geometrischen Körper sind somit in wenigen Handgriffen auseinanderklappbar und als Oberflächennetz ausgelegt. So können den Kindern die Grundflächen der Körper in einer spielerischen Auseinandersetzung deutlich gemacht werden. Höhen und Kanten werden im Handumdrehen messbar und lassen sich einfach vergleichen. Dem Bau von Brücken unterschiedlicher Form und mobilen Fahrzeugen steht nun nichts mehr im Weg. 

Kinder lieben Magnete, und in Kombination mit den Bausteinen sind kreative Erfolgserlebnisse garantiert, dies stärkt ebenfalls das Selbstwertgefühl.

 

Motorikwürfel

 

Heißbegehrt bei den Delmentinern. Bereits ab rund einem Jahr ist dein Kind in der Lage, zunehmend komplexere Zusammenhänge zu erkennen und zu erforschen. Daher ist es hilfreich, die dafür mentalen wie motorischen Fähigkeiten frühzeitig zu fördern. Ein Motorikwürfel ist für diese Zwecke bestens geeignet.

Die Würfel bieten eine Vielzahl von abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten, die nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern auch den Tastsinn, die Motorik und die Kreativität deines Kindes fördern.

Um die motorischen wie sensorischen Fähigkeiten Ihres Babys zu stärken, bietet der Würfel unter anderem einen Formensortierer, Schiebeschienen, Kugelbahn und ein Xylophon. Ein Highlight dieses Motorikwürfels ist die integrierte Kochplatte. Diese befindet sich auf der Rückseite der Motorikschleife, die sich einfach abnehmen und umdrehen lässt. Die vielfältigen Spielmöglichkeiten des Holzwürfels bieten Kindern ab 12 Monaten tolle Lernmöglichkeiten.

Aufgrund der Größe können auch zwei Kinder gleichzeitig daran spielen. Die dezenten Farben sorgen dafür, dass es nicht zu einer Reizüberflutung kommt. Das Design setzt auf zarte Blautöne und verspielte Motive aus der Natur.

 

Puppen

 

Sie werden von den Kleinen liebevoll umsorgt, gefüttert, gewickelt und wenn nötig auch mal getröstet. Schon bald wollen Mädchen ohne ihre Puppe gar nicht mehr aus dem Haus. Das Spielzeug „Puppe“ existiert schon sehr lange. Seit Jahrhunderten spielen Kinder mit dem menschenähnlichen Spielzeug.

Kinder bis zu drei Jahren müssen begreifen, dass Mama und Papa nicht pausenlos um sie herum sind. Dieser sogenannte Ablösungsprozess kann für die Kleinen häufig schmerzhaft sein. Gleichzeitig ist er aber auch wichtig für die weitere Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Und genau hier kommt die Puppe ins Spiel: Sie stellt ein Übergangsobjekt dar, welches während dieses schwierigen Prozesses Trost spendet. 

So fördert das Puppenspiel die Entwicklung von Kindern 

Hinzu kommt, dass Kinder im Puppenspiel wichtige soziale Kompetenzen erlernen. Indem Kinder beispielsweise mit der Puppe Vater-Mutter-Kind spielen, stellen sie gezielt Erlebnisse aus ihrer eigenen Welt nach. Im Rollenspiel übernehmen Kinder dann die Position des Elternteils, während die Puppe das eigene Ich darstellt. Das führt dazu, dass die Kleinen lernen sich gezielt in Mama und Papa hineinzuversetzen. Die Folge: Empathie und soziales Verständnis werden gefördert. Zudem lernen Kinder Verantwortung für ihre Puppe zu übernehmen und entwickeln ein Gefühl von Fürsorge. Darüber hinaus können im Puppenspiel motorische Fähigkeiten geschult werden. Indem Kinder die Puppe wickeln, im Stubenwagen umherfahren oder an- und ausziehen, wird gezielt die Fein- und Grobmotorik der Kleinen geschult.

 

Rollenspiele/Verkleidungen

 

Mit der Puppe oder Ähnlichem die Gefühle verarbeiten

Das Rollenspiel ist ein wichtiger Punkt im Umgang mit der Puppe, Schleichtieren, Kuscheltieren oder selbst in eine Rolle zu schlüpfen. Hier lernen Kinder gezielt Gefühle und Erlebnisse zu verarbeiten. Sie umsorgen die Puppe oder Ähnliches liebevoll, füttern sie und legen sie zu Bett. Gleichzeitig ist es auch völlig normal, dass Kinder ab und zu mit ihrer Puppe schimpfen. Häufig muss ich schmunzeln, wenn ich meine eigenen Sätze im Puppenspiel wiedererkennen. Das zeigt, dass Kinder die Verbote und Aufforderungen verarbeiten. Besonders hilfreich wird eine Puppe, wenn noch ein zweites Geschwisterchen unterwegs ist. Indem das Kind und die Puppe in die tägliche Routine wie Wickeln oder Baden mit einbezogen werden, überwinden die Kleinen die Eifersucht. Häufig überträgt sich die Fürsorge für die Puppe auch auf das kleine Geschwisterchen. Die Kleinen sind mächtig stolz, wenn sie auch einmal füttern oder aufpassen dürfen. Das stärkt auch die Bindung zwischen dem Nachwuchs.

Puppen-Zubehör sorgt für ein realistisches Spielerlebnis, mit dem passenden Zubehör für das Rollenspiel können wir den Lerneffekt weiter fördern. Das Spielerlebnis wird so realistischer und verliert nicht seinen Reiz. 

 

Spielküche

 

Beim Spielen in der Kinderküche lernen Kinder zwischenmenschliche Fähigkeiten zu entwickeln, welche sich mit der Zeit mehr und mehr ausprägen. Ob alt bewährte Familienspiele, ein Besuch im Kochstudio oder Restaurant, das Spielen in Kinderküchen lädt zu Rollenspielen ein. 

 

Werkzeug Kasten

 

Für kleine Kinder ist wohl kaum etwas reizvoller als die Gegenstände, mit denen die eigenen Eltern arbeiten. Auch sie möchten Hammer, Akkuschrauber und Co einmal in der Hand halten, um Mama und Papa beim Ausbau kräftig unter die Arme zu greifen. Das Spielen mit dem Werkzeug Kasten lädt ebenfalls zum Rollenspiel ein.